25 Jahre nach 9/11 – Gedenken im Feuerwehr-Ehrenhain
Artikel vom 14. September 2026
Auch 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist die Erinnerung lebendig. Im Feuerwehr-Ehrenhain der „Feuerwehrbrücke Berlin – New York“ wurde am heutigen Sonntag der 343 Feuerwehrangehörigen gedacht, die bei den Rettungs- und Löscharbeiten am World Trade Center in New York ihr Leben verloren.
Der 11. September 2001 hat sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Fast 3.000 Menschen kamen bei den Terroranschlägen in den Vereinigten Staaten ums Leben. Unter den Opfern waren 343 Angehörige des Fire Department of the City of New York (FDNY), die an diesem Morgen ausrückten, um Menschen aus dem World Trade Center zu retten.
Anlässlich des 25. Jahrestages kamen am Sonntag Vertreter aus Feuerwehr, Politik, Verwaltung und Kirche im Feuerwehr-Ehrenhain zusammen, um gemeinsam an die Opfer und insbesondere an die ums Leben gekommenen Feuerwehrleute zu erinnern.
Die Gäste wurden durch den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg e. V., Rolf Fünning, sowie den Vorstandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße e. V., Robert Buder, begrüßt.
Gedenk- und Grußworte sprachen Uwe Schüler, Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, Carsten Billing, Erster Beigeordneter des Landkreises Spree-Neiße, Norbert Krüger, Amtsdirektor des Amtes Peitz, Manfred Gerdes, Ehrenpräsident des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg e. V., sowie Pfarrer Stefan Baier.
Im Mittelpunkt aller Worte stand die Erinnerung an jene Menschen, die am 11. September 2001 anderen zur Hilfe eilten und dafür ihr eigenes Leben ließen. Zugleich wurde deutlich, dass Kameradschaft und Solidarität der Feuerwehren nicht an Ländergrenzen enden.
Ein lebendiges Denkmal der Verbundenheit
Der Feuerwehr-Ehrenhain entstand aus der „Feuerwehrbrücke Berlin – New York“. Nach den Anschlägen entwickelte sich eine besondere Verbindung zu den Familien der ums Leben gekommenen New Yorker Feuerwehrleute. Im Sommer 2002 kamen Hinterbliebene nach Deutschland. Gemeinsam mit Angehörigen der Jugendfeuerwehren wurden am 7. Juli 2002 insgesamt 50 amerikanische Roteichen gepflanzt. Die Bäume sollten ein dauerhaftes und zugleich lebendiges Zeichen der Erinnerung setzen.
Die Gedenkstätte wurde am 7. September 2002 eingeweiht. Die heute gewachsenen Roteichen bilden die „Allee der Feuerwehrleute“ und erinnern gemeinsam mit Gedenktafeln und dem großen Gedenkstein an die Opfer. Eine besondere Verantwortung übernehmen dabei seit vielen Jahren die Jugendfeuerwehren des Landkreises Spree-Neiße. Sie kümmern sich um die Pflege des Ehrenhains und tragen damit dazu bei, dass die Erinnerung von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Bereits seit der Entstehung der Gedenkstätte wird der Ehrenhain regelmäßig durch die Kreisjugendfeuerwehr gepflegt.
So ist aus den kleinen Bäumen von 2002 inzwischen ein sichtbares Zeichen gewachsen – für Erinnerung, internationale Verbundenheit und die Gemeinschaft der Feuerwehren über Grenzen hinweg.
343 Feuerwehrangehörige kehrten am 11. September 2001 nicht mehr von ihrem Einsatz zurück. 25 Jahre später bleiben ihre Namen und ihr Einsatz unvergessen.
Never forget.
Fachbereich Berichtswesen
Chris Bertko
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