Dokumentation Handdruckspritzen veröffentlcht
Artikel vom 21. Februar 2025
In vielen Feuerwehrhäusern im Spree-Neiße-Kreis schlummern wahre Schätze für Menschen, die sich mit Feuerwehr-Historik befassen. Sei es ein alter Helm, ein altes Strahlrohr oder ein altes Feuerwehrfahrzeug. Unser Fachbereich Historik hat sich nun einen Überblick über die Handdruckspritzen im Kreis verschafft. Ihre Geschichte und Technik wurden auf fast 140 Seiten zusammengetragen.
Sage und schreibe 33 Handdruckspritzen unterschiedlicher Bauart haben die Mitglieder des Fachbereichs Historik unter die Lupe genommen und dabei teilweise sogar alte Handbücher "ausgegraben". Sieben Jahre (von 2017 bis 2024) hat die Recherche gedauert. Herausgekommen ist mit der Dokumentation ein umfangreiches Nachschlagewerk nicht nur für technisch interessierte. Ziel soll es sein, voneinander zu erfahren, sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Das Werk geht ein auf die geschichtliche Entwicklung der Handdruckspritzen und die Technik, die dahintersteckt. Acht verschiedene Typen finden sich im Kreis, die intensiv beleuchtet werden. Von den erfassten 33 Handdruckspritzen befinden sich 8 im nahezu unveränderten Originalzustand nach Außerdienststellung. 25 Geräte wurden vollständig bzw. teilweise - in unterschiedlicher Qualität - restauriert. 30 Spritzen sind derzeit funktionstüchtig und werden durch die Initiatoren auch hin und wieder öffentlich vorgeführt. Bei 3 Spritzen handelt es sich um reine Ausstellungsstücke. Bei den Initiatoren befinden sich teilweise auch noch Armaturen bzw. fahrbare Zubehörgeräte, wie Schlauchhaspeln und Wassertransportanhänger. Diese wurden jeweils miterfasst.
Wir bedanken uns bei den Mitgliedern des Fachbereichs Historik (zwischenzeitlich AG Historik), der seit Sommer 2024 von Christine Semisch geleitet wird. Sie und ihre Fachbereichsmitglieder haben viel Zeit und Liebe in die Erstellung der Dokumentation gesteckt! Diese trägt den Titel "Teil I" und so sind noch weitere Werke über die heute noch vorhandene Feuerwehr-Alttechnik im Kreis geplant.
Sascha Erler
Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit
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