Starke Feuerwehr dank starker Frauen
Artikel vom 08. März 2025
Liebe Kameradinnen,
liebe Kameraden!
Heute ist der Tag, an dem die Frauen im Mittelpunkt stehen. Zu recht. Doch eigentlich ist es traurig, dass es überhaupt so einen Tag geben muss.
Gleichberechtigung von Frau und Mann sollte eigentlich selbstverständlich sein. Und doch gibt es immer noch blöde Sprüche, zum Teil gravierende Lohnunterschiede und immer noch stecken in einer Partnerschaft eher die Frauen zurück, wenn es um Karriere geht. Und auch bei der Feuerwehr machen wir nur kleine Fortschritte. So stieg der Frauenanteil in der aktiven Wehr im letzten Jahr von 16,59 auf 16,94 Prozent, was eher einer statistischen Schwankung, als einem spürbaren Wachstum entspricht. Blickt man in die Führungsebenen ist deutlich Luft nach oben: Im Kreis haben wir gerade mal zwei Ortswehrführerinnen und keine Wehrführerin. Allerdings wurde mit Linda Gottschalk erstmals eine Kameradin als stellvertretende Kreisbrandmeisterin vorgeschlagen und bestellt. Und ist damit - alle können selbst bewerten, ob das eine positive Botschaft ist - landesweit die erste Frau in dieser Funktion seit Bestehen des Landes Brandenburg.
Doch es gibt die positiven Signale und Trends: Bei der Jugendfeuerwehr liegt der Mädchenanteil seit Jahren stabil bei einem guten Drittel, es ist also damit zu rechnen, dass sich in Zukunft auch mehr Frauen in der aktiven Wehr finden werden. Und es gibt immer mehr Paare, bei denen beide Partner in der Feuerwehr aktiv sind und wo situativ entschieden wird, wer zum Einsatz fährt und wer die Kinder betreut. Kurz: Es gibt viel zu tun, Gleichberechtigung muss jeden Tag gelebt werden.
Getreu des Mottos des Kreisfeuerwehrverbandes: Einfach anpacken!
Sascha Erler
Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit
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